The Contry Hotel

The History of Harman (Honigberg)

Es gibt verschiedene Versionen dazu, wie Honigberg zu seinem Namen gekommen ist:

  • Am nahe gelegenen Berg Lempesch soll es viele wilde Bienenschwärme gegeben haben, darauf könnte der "Berg aus Honig" zurückgeführt werden. Der am Fuße des Lempesch entspringende Bach wird auch heute noch "Honigbach" genannt.
  • Der Ortsnamen kann auch aus der Urheimat mitgebracht worden sein. Bei Aachen soll es eine Ortschaft "Honigberg" gegeben haben und am linken Rheinufer, bei Koblenz, wird ein edler Tropfen, der "Honigberger" gekeltert.

Die rumänische und ungarische Benennung wird auf den Namen Hermann zurückgeführt, so hieß wahrscheinlich der Anführer der ersten Siedler bei Honigberg. So ist Honigberg gewissermaßen das "Hermannsdorf" des Burzenlandes, während Hermannstadt, in alten Schriften "Hermannsdorf" genannt, für das Altland zuständig ist. Die Kirche wurde zwischen 1280 und 1300 gebaut. Sie wurde nach romanischem Bauempfinden begonnen und mit vielen gotischen Bauelementen vollendet.

Bei der dreischiffigen Basilika wird das quadratische Chor von zwei Kapellen flankiert, wobei die südliche Kapelle ihre ursprüngliche Form beibehalten hat, während die nördliche zu einer Sakristei umgebaut worden ist.

 

Das Hauptschiff welches ursprünglich eine flache Decke hatte, wird 1595 (nach dem großen Brand von 1593) gewölbt. Es wird von den Gewölbefeldern der Seitenschiffe durch rechteckige Pfeiler getrennt.

Eine pittoreske Eigentümlichkeit der Kirche bilden die Vorratskammern die sich über dem südlichen Seitenschiff und der südlichen Kapelle wie Schwalbennester unter der Traufe an das Mittelschiff schmiegen.

Der Glockenturm mit seinen acht Geschossen befindet sich im Westteil des Mittelschiffes und wird von den beiden Seitenschiffen flankiert. Ursprünglich mit einem Wehrgang versehen, erhält er 1797 ein Spitzdach mit vier Ecktürmchen und ist mit seinen 56 m (und nicht 32 m, wie irrtümlich im Siebenbürger-Sachsen-Lexikon behauptet wird) der höchste Dorfkirchenturm im Burzenland.

Die Kirchenburg ist mit ihren 14.526 m2 und einem Umfang von 430 m (ohne den heute nicht mehr erkennbaren dritten Mauergürtel) als Fläche eine der größten Kirchenburgen Siebenbürgens. Der dreifache Mauergürtel um die Kirche ist ungefähr kreisrund. Der innere Bering ist 12 m hoch und an der Basis 4 m stark. Die Ringmauer ist mit sieben viergeschossigen Türmen versehen, die an ihren Außenecken mit 4-5 m hohen Mauern verbunden sind und dadurch einen Zwinger bilden.Um diesen ganzen Komplex befindet sich ein breiter Wassergraben,der auch heute noch als kreisförmige Senke zu sehen ist. Ganz verschwunden ist der dritte Mauergürtel mit Wehrtürmen, der den Außenrand des Wassergrabens umgeben hat. An seiner Stelle stehen heute Linden und Kastanien und ein 430 m langer Zaun.

 

Das Wappen Honigbergs zeigt eine Kugel (Erdball), darauf verschmelzen die Buchstaben "F" und "T" ineinander. Sie stehen für "Frate(r) Teutonicus". Auf dem ältesten Gemeindesiegel befinden sich links der Kugel eine Rose und rechts davon eine Tulpe.